10 Monate Frankreich

Ab August 2012 werde ich fuer 10 Monate bei unseren wunderbaren Baguette-futternden Nachbarn leben!

Enfin le printemps und endlich wieder ein Blogeintrag

Ich liege gerade in einer Hängematte, die mit den französischen Nationalfarben geschmückt ist und könnte wahrscheinlich fast nicht glücklicher sein. Denn der Frühling ist auch hier anscheinend endlich angekommen. Es gibt zwar immer mal wieder ein paar regnerisch-kalte Rückschläge, aber nun gut… Ich für meinen Teil habe heute aber zumindest das erste Mal draußen gegessen und morgen wird gegrillt :D Allerdings auf französische Weise, mit viel Wein und Entenherzen. Mein Versprechen, dass ich alles probieren werde, würde ich manchmal ganz gerne zurücknehmen, muss ich zugeben. Ich habe nämlich das Gefühl, dass Franzosen fast alles essen, was sich bewegt. Von Pferd über Hase über Krabben, die lebend gekauft werden und dann erbarmungslos ins kochende Wasser geworfen werden, bis hin zu Vögeln und eben Entenherz. Es ist angeblich très bon, aber ich muss ehrlich zugeben, dass ich noch nicht so ganz überzeugt bin.

Ansonsten kann ich sagen, dass Franzosen dem Ruf ihrer Küche gerecht werden. Ich esse gut, mit viel Fleisch und Butter und natürlich Baguette, fromage und Wein. Es ist unheimlich gut, aber es gibt Tage, an denen es mir unheimlich zum Hals raushängt. Aber so ist das ja immer…

Da die französische Küche wie gesagt nicht schlecht ist, versucht mich meine Gastmutter in deren Geheimnisse einzuweihen. Bisher mit nicht ganz hoffnungslosem Erfolg, allerdings glaube ich schon, dass sie manchmal auch nur denkt „Ouh là là, quelle horreur“. Sie hat sich für ihre Kochstunden nämlich leider kein Naturtalent rausgepickt. Mir muss man wirklich alles erklären. Es ist furchtbar^^ Allerdings fangen die Kochstunden an Erfolg zu bringen. Ich bin fleißig am Kochen und bin mittlerweile in der Lage einige (der unendlichen) französischen Grundrezepte zu zaubern. Mama; Papa: Ihr dürft euch offiziell freuen! Außerdem bin ich im Moment voller Tatendrang um in Deutschland ein Essen à la française zuzubereiten. Mit Apéritif und Entrée und Plat principal und Dessert und eben allem was dazu gehört. Da können wir uns in Deutschland nämlich noch was abschauen. Nett Kaffeetrinken ist schon nicht schlecht, aber im Vergleich zu den Franzosen doch schon eher lahm. Wenn meine Motivation also nicht verschwindet, könnt ihr euch schon mal bei mir anmelden ;)

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Ein kleiner Einblick in die französische Dessertkultur

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…und die französische Weinkultur

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kleingehackte Krabbe

Abgesehen vom Essen kochen muss ich allerdings zugeben, dass ich zurzeit recht faul bin. Hinter mir liegen nämlich bereits 3 Wochen Ferien, die ich jetzt mal versuchen werde zu rekapitulieren.

Zu Beginn war ich eine Woche mit meinem Lycée in Barcelona. Seit der Woche bin ich strikt gegen komplett fremd-organisierte Reisen (Obwohl ich das eigentlich schon immer war. Aber vor der Reise hatte ich zumindest noch einen Funken Hoffnung, dass es nicht ganz so schlimm ist, wie es sich anhört) und 17-stündige Busfahrten. Ich glaube allerdings, dass man das nachvollziehen kann, oder braucht da noch jemand näherführende Beschreibungen?! In Barcelona war allerdings wunderschönes Wetter und es ist einfach eine schöne Stadt!

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Débile auf französisch=schwachsinnig|Débil auf Spanisch=schwach        Wir fanden das alle zum totlachen

Danach lag ich erstmal einige Tage komplett krank im Bett, bis ich dann am Donnerstag mit meinen Gasteltern Richtung Clermont-Ferrand gefahren bin um deren (äußerst amüsante) Tochter zu besuchen. Besagte Tochter ist 25 Jahre alt, arbeitet in der Autorennabteilung (verzeiht mir dieses bescheuerte Wort, aber mir ist keine andere Übersetzung eingefallen) von Michelin (Autoreifen, der coole Autoreifenmann, ihr wisst schon…), wohnt mit ihrem Freund zusammen und hat ein Jahr in Deutschland gelebt. Auf dem Weg haben wir noch einen Zwischenstopp beim Vater meiner Gastmutter in Châtellerault eingelegt, der der hatte an dem Tag zufälligerweise Geburtstag. Erinnert ihr euch noch an den vorherigen Absatz, in dem ich gesagt habe, dass ich manchmal mein Versprechen, dass ich alles probieren werde, gerne zurücknehmen würde?! Das Geburtstagsessen war definitiv einer dieser Momente. Denn bei der alten Generation Frankreichs ist es noch wesentlich schlimmer mit den ungewohnten Essgewohnheiten. Mir wurde also Schweinekopfssülze vorgesetzt, und das fand ich dann schon bedenklich…  Aber gut; ich habe es überlebt und der Schokoladenkuchen hingegen war himmlisch.

Nun aber zurück zu Clermont-Ferrand, einer Stadt, die ich nicht unbedingt als schön bezeichnen würde. Allerdings ist die Region um Clermont-Ferrand unheimlich fantastisch. Dort ist übrigens auch die Volvic-Quelle, die wir ganz touristenmäßig besucht haben. Außerdem gibt es ein äußerst lustiges Attraktionsmuseum über Vulkane: http://www.vulcania.com/ Das ist ein ganz bisschen wie Babelsberg, nur eben für Vulkane.

Weitere Erinnerungen an das verlängerte Wochenende bestehen größtenteils aus Essen. Denn ich glaube ich habe noch nie so viele Kalorien an einem Wochenende zu mir genommen habe. Fragt bitte nicht, wie ich das geschafft habe. Ihr würdet es mir eh nicht glauben :P

Eine Sache habe ich noch vergessen: RUGBY! Ich glaube, darüber habe ich noch gar nichts geschrieben… Rugby ist in Frankreich eine ziemlich große Sache. Vor allem im Süden. Da ist das mindestens so groß wie Fußball in Deutschland. Dementsprechend war der Pub auch sehr voll als Clermont-Ferrand gespielt (und gewonnen) hat. Als ich das hier jedoch das erste Mal im Fernsehen gesehen habe, habe ich fast einen Schock bekommen, denn es ist schon recht brutal. http://www.youtube.com/watch?v=Mb97tspN_AQ Aber es macht auch unheimlichen Spaß! Das weiß ich, weil ich es jetzt im letzten Trimester in Sport mache. Es ist eigentlich echt schade, dass sich in Deutschland fast keiner dafür interessiert. Menschen umzurennen macht nämlich wirklich viel Spaß :D Und wenn man die Regeln einmal so ungefähr verstanden hat, ergibt das Spiel auch einen Sinn.

Nach dem Wochenende in Clermont-Ferrand haben wir noch einen Zwischenstopp in Beaunes eingelegt. Dort gibt es ein unheimlich wundervolles mittelalterliches Krankenhaus (http://www.hospices-de-beaune.com/index.php/hospicesdebeaune/L-Hotel-Dieu/Le-Museezu besichtigen, und jedem der einmal die Möglichkeit hat dort vorbeizuschauen kann ich das nur empfehlen. Es lohnt sich! Außerdem haben wir die Weinfelder in der Gegend „besichtigt“ und ich glaube, ich habe noch nie so viel Wein auf einem Fleck gesehen. Es ist unglaublich, genauso wie der Wein unglaublich gut ist…

Vielleicht hat ja irgendjemand auf der Karte verfolgt, wo ich war. Falls ja: Ja; meine Gasteltern sind leicht verrückt was das Autofahren angeht. Sie haben definitiv keine Angst davor zig Kilometer im Auto zu verbringen. Bis nach Châtellerault fährt man nämlich ca. 4h, weiter bis nach Clermont-Ferrand 3h30. Von Clermont-Ferrand nach Beaune: 2h30, von Beaunes bis nach Quimperlé 8h. Außerdem sträuben sie sich auch nicht davor einen Tagesausflug nach Bordeaux zu machen (4h Hin, 4h Zurück) und mein Gastvater verbringt fast jeden Tag 4h im Auto. Es ist schon etwas speziell, aber für mich von Vorteil ;)

Die letzten offiziellen Ferientage habe ich jetzt vor allem mit Lernen verbracht. Am 14. Steht nämlich das DELF an (dieses Mal B2), ein Sprachzertifikat für (wer hätte es gedacht) Französisch.

Ansonsten geht es hier langsam, aber sicher dem Endspurt entgegen. Meine letzten zwei Monate sind angebrochen und im Lycée geht es auf die BAC-Prüfungen zu, die ich ja zum Glück nicht mitschreibe. Das bedeutet allerdings, dass ich nur noch ungefähr vier Wochen in „meinem“ französischen Lycée verbringen werde, und dieser Fakt stimmt dann doch eher nachdenklich :l Aber gut; c’est la vie. Denn gleichzeitig freue ich mich unheimlich euch im Sommer alle wiederzusehen <3 

Also; wir sehen und hören uns! 

Zum Schluss noch zwei Schilder, die ich unheimlich lustig finde und falls jemand hier den Witz versteht, hoffe ich, dass ihr mit mir lachen könnt :D

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Und ich habe es endlich mal geschafft ein Bild von meinem Klassenraum zu machen:

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Es gibt nichts auf dieser Welt, das im Leben so notwendig, schwer, aber auch selbstverständlich ist wie Veränderungen. Viele Leute erwarten, dass ihnen das Glück entgegen geflogen kommt, wenn sie gerade in einer schweren Zeit sind und sich nicht gut fühlen, oder auch wenn sie nur etwas erreichen wollen. Doch so läuft das nicht, so funktioniert es nicht. Wenn man etwas erreichen will, wenn man glücklich werden will, frei, sorglos, dann muss man Dinge verändern, dann muss man sich etwas trauen und nichts braucht so viel Mut, so viel Willensstärke und so viel Selbstbewusstsein wie den Schritt zu wagen eine Veränderung einzugehen”—Jill (via jill-in-thailand)

Still alive!

Heute mache ich mich endlich mal wieder daran meinen Blog nicht aussterben zu lassen. 

Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht wo ich anfangen soll, denn schließlich gibt es zwei Monate nachzuholen. Fangen wir also mal beim wichtigsten an:

Meine wunderbare, geliebte Amerikanerin, die mit mir in meiner Gastfamilie gewohnt hat, hat Ende Januar ihre Koffer gepackt und “Au revoir” gesagt. Ihr hättet mich am Bahnhof sehen sollen…Ich habe geweint wie ein Schlosshund, es war unheimlich furchtbar und ich weiß eigentlich auch gar nicht wie ich es erklären soll. Zwei Wochen ist sie mittlerweile weg und mir kommt es vor wie 2 Jahre. Die ersten Tage waren die Hölle für mich, denn wenn man 5 Monate lang 24/7 aufeinanderhockt und alles(!) teilt ist es äußerst schwer nicht an jemanden zu denken oder etwas nicht mit jemandem zu assoziieren. Aber es wurde mir leichter gemacht, denn mit der Abreise “meiner” Amerikanerin ist eine Schwedin meine neue Zimmernachbarin geworden. Diese Schwedin ist nicht komplett in meiner Klasse…Das soll heißen, dass sie im L-Zweig ist und nur einige Stunden mit mir zusammen hat. Eigentlich war geplant, dass sie für 5 Monate bleiben sollte, aber aufgrund einiger Tatsachen hat sie entschieden, dass sie keine weiteren 5 Monate bleiben möchte. Das heißt, dass sie Freitag wieder zurück nach Schweden fliegt und mich hier alleine lässt :l Ich muss ehrlich zugeben, dass mir das etwas Angst macht, denn alleine kann halt doch ganz schön langweilig werden. Vor allem wird es äußerst merkwürdig nach 6 Monaten alleine aufzuwachen, alleine zur Schule zu laufen, alleine frühstücken…Mir kommt das Wort “alleine” hier eindeutig zu oft vor. Mais on verra

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“Meine” Amerikanerin und ich im Oktober

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“Meine” Schwedin und Ich Ende Januar

Jetzt versuche ich einfach mal die wichtigsten Sachen runterzuschreiben:

03. & 12. Januar - Rennes ♥ 

Wie ihr ja alle schon mitbekommen habt ist Rennes zu meiner französischen Herzensstadt (mit Paris auf gleicher Stufe) geworden und ich versuche so oft wie möglich vorbeizuschauen. Im Januar war ich ganze zwei Mal da und es war wundervoll. Ich habe meine drei liebsten Mit-Austauschschüler wieder gesehen und unheimlich viel Spaß gehabt. 

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Französisches Essen - mjam - Seid neidisch!

Außerdem waren wir auf der “fête foraine” in Rennes und haben uns in so ein komisches Schleuderding gewangt was sich fünfmal umdreht in alle möglichen Richtungen, immer schneller wird, Todesangst einjagt, aber am Ende doch unheimlichen Spaß macht :D Außerdem haben wir unnormal viel Geld für Häagen-Dasz-Eis und Kaffee ausgegeben. 

Am zweiten Wochenende fing dann auch eines der Highlights in jedem französischen (Mädchen-)Planer los…les Soldes! Zwei Wochen lang ist gefühlt alles um 70% runtergesetzt und die Läden sind voll bis zum geht nicht mehr. Es ist unheimlich stressig, weil die Soldes eben nur zwei Wochen oder so andauern, aber dafür sind die Angebote wesentlich(!) besser als in Deutschland!

10. Januar 2013 - Theater mit meiner Klasse

Ich glaube diese Partie kann ich kurz fassen: Das Theaterstück an sich war nicht so der Burner, aber ich freue mich allein schon das sagen zu können, denn JA, ich habe alles verstanden! Ich finde sowieso, dass mein Französisch auf einem guten Level ist. Ich verstehe alles was man mir sagen will, nutze alle gängigen Zeitformen, an denen ich im Französischunterricht verzweifelt bin, mache weniger Fehler, rede schneller, flüssiger und fehlerfreier. Ich würde also schon behaupten, dass ich mehr oder weniger flüssig Französisch spreche (und außerdem auch denke) und dass das bis zum Ende des ATJ nur besser werden kann!

Außerdem kann ich euch sagen, dass es mir freundetechnisch sehr gut geht :) Ich habe eine wunderbare beste Freundin gefunden, dazu ganz viele und ebenfalls wunderbare Freunde und das ich rundum glücklich damit bin und mich an meiner Schule mehr als wohl fühle und absolut gar nicht wie “die Austauschschülerin/Deutsche” oder so etwas…

19. - 20. Januar 2013 - YFU-Wochenende


Ich habe mal wieder versucht alle mit einem “deutschen” Kuchen umzubringen (diesmal Marmorkuchen) und es ist mir immer noch nicht gelungen. Dafür habe ich das weltbeste dänische Kuchenrezept der Welt klauen können und wieder einmal wunderschöne Unterhaltungen gehabt, denn andere Austauschschüler zu treffen ist einfach das beste auf der Welt! Und fragt bloß nicht wieso; ich habe keine Ahnung…

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Erinnert ihr euch noch an das Foto was ich am Anfang mal von unserer Gruppe gepostet habe?! Oh ja; wir haben uns verändert!

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Meine Wenigkeit; Maria-Louise, die weltbeste Dänin mit dem weltbesten dänischen Kuchenrezept und Viktoria, eine echt ungarische Berühmtheit 

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Unser unheimlich geniales Plakat^^ 

21. Januar 2013 - BAC blanc oral francais

Das letzte Mal ja schon angedeutet: Französisches Vorabi! Ich weiß, ich weiß…es zählt nicht. Aber trotzdem entwickelt man dann ja schon einen gewissen Ehrgeiz :P Auf jeden Fall hieß es für mich einen Auszug aus einem (meiner Meinung nach) höchstkomplizierten französischen analysieren. Heißt; die Anspielungen der französischen Sprache, sprich Grammatik, neu erfundene Wörter verstehen und erklären. Außerdem natürlich die Interpretation des Auszuges, ähnliche Werke zitieren; und, und, und… Deshalb habe ich mein Wochenende dann auch mit lernen verbracht und war Montagmorgen schon einigermaßen gestresst. Mein Oral war dann aber letztendlich ganz gut…oder zumindest war meine Französischlehrerin äußert glücklich mit meiner Leistung :)

Die Woche darauf lief dann allerdings weniger gut, denn das Vorabi ging weiter; diesmal schriftlich. Heißt: 4h Französich-Klausur, 4h Wirtschafts-Klausur, 3h Matheklausur, 4h Geschichts-Klausur, 3h Englisch-Klausur, 2h Wissenschafts(Phy,Che,Bio)-Klausur und zu guter letzt 2h Spanisch-Klausur. Ich hoffe also, dass ihr von dieser Menge jetzt geschockt seid (falls nicht denkt euch noch ein paar Akkumulationen dazu) und versteht, dass es mehr oder weniger unmöglich war äußerst gute Leistungen zu erzielen :P

Ich glaube, ich neige mich jetzt auch so langsam dem Ende zu, denn ehrlich gesagt kann ich es mir nicht vorstellen, dass euch ein Bericht über eine Universitäts-/Studiumsmesse sehr interessieren würde, auch wenn der Tag für mich äußerst gut war… Ich muss zugeben, dass das auch ein bisschen mein Problem ist. Mein Alltag hier ist unheimlich alltäglich und ich würde ja schließlich auch nicht meinen Alltag in Deutschland festhalten… Ihr könnt euch aber sicher sein, dass es mir unheimlich gut geht und ich jeden Tag wunderschöne Momente erlebe, die man aber glaube ich schwer verstehen kann, weil es kleine Dinge sind, die mich hier rundum glücklich machen :)

Aber zum allerletzten Schluss noch mein Lieblingsvalentinstagspost heute^^

#RosesAreRedVioletsAreBlue  vodka is cheaper than dinner for two.

Noel, nouvelle annee, tout cela…

Weihnachten ist glaube ich so eine Sache im Austauschjahr, die entweder ziemlich genial oder eben eher das Gegenteil ist. Wahrscheinlich wollt ihr jetzt alle einen “Es war so toll und so französisch und so weihnachtlich”-Eintrag lesen. Ich sage also jetzt schon mal “Tut mir leid, kann ich nicht liefern.” Trotzdem gehört Weihnachten dazu und deswegen fangen wir mal ganz am Anfang an.

Dezember-Vorweihnachtszeit

Also so etwas wie Vorweihnachtszeit existiert hier in Frankreich ganz und gar nicht. Es gibt keinen Adventskranz und irgendwie war auch ziemlich viel in der Schule los, sodass eigentlich keiner wirklich an Weihnachten gedacht hat. Mitte Dezember hat sich das dann geändert, indem man in der Mensa Weihnachtsschmuck und bei uns einen Weihnachtsbaum aufgestellt hat. Das unser Baum rot-grün-rosa-blau und eigentlich in allen Farben des Regenbogens blinkt war für mich zuerst ein unheimlicher Schock, aber für Franzosen anscheinend normal. An jedem Weihnachtsbaum, den ich gesehen habe hängen Tonnen von Lametta und er blinkt in für mich absolut unweihnachtlichen Farben. Außerdem hängen bei uns im Haus ganz viele kitschige Fensterbilder und eine blinkende Blumenlichterkette. [Habe ich wirklich gedacht, dass so etwas wie Kulturschock nur am Anfang existiert^^]

Weihnachten

Meine Gastfamilie hat Weihnachten vorgezogen und bereits am 23. gefeiert. Wir sind also alle morgens zur Schwester meiner Gastmutter gefahren und um 13h30 ging das (Fr)Essen los. Den ersten Gang bildete Foie Gras und das war ehrlich gesagt absolut eklig (dégueulasse!). Die Art und Weise wie diese Tiere getötet werden habe ich sogar verdrängt und trotzdem war es einfach nur bääh! Nie wieder kann mir jemand Foie Gras andrehen… Danach ging es an die Austern und davor hatte ich ja eigentlich am meisten Angst. Ich meine, man schlürft das Ding aus der Schale raus und sie leben(!!!). Aber ehrlich gesagt; es war nicht schlimm. Es ist ein bisschen glibbrig, aber das wars. Es schmeckt nach nichts…nach absolut nichts, abgesehen von Salz und dem bisschen Zitronensaft, was man drüber kippt. Aber ich bin ganz froh, dass jetzt abgehakt zu haben. Es ist zwar nicht schlimm, aber es schmeckt eben auch nicht unglaublich gut. Ich werde meinen Blog also definitiv nicht zu “Austernfresser” umbennenen. Ich bleibe bei “Moules-frites”(mjam!). Danach gab es Ente und Kartoffeln und dann ging es an die Desserts. Der französische Gateau au chocolat ist so ziemlich das beste was man essen kann. Absolut genial! Außerdem konnte man sich noch mit Bûche de Noel und einem (ich glaube) bretonischen Kuchen vollstopfen.  Danach ging es dann an den monströsen Geschenkeberg frei nach dem Motto “Das ist für mich, schnell aufreißen und ab zum nächsten Geschenk.” Mit Besinnlichkeit war also nicht allzu viel :P

Am 24. sind wir dann nach Biscarrosse in das (winzige) Appartement meiner Gasteltern gefahren. Ich weiß gar nicht ob ich schon mal von Biscarrosse erzählt habe, aber auf jeden Fall liegt das eine Stunde von Bordeaux entfernt im Südwesten von Frankreich und zwar direkt am Meer. Im Sommer ist das ein ziemlicher Touristenort, aber es ist schon irgendwie spannend das Ganze im Winter zu sehen. Im Winter transformiert sich der Touristenort nämlich zu einer Art ausgestorbenen Stadt. Man trifft wirklich kaum Leute, es ist schon bizarr im Gegensatz zum Sommer… In der Nacht vom 24. zum 25. bin ich dann auch noch richtig schön krank geworden, und spätestens da konnte ich dann definitiv sagen “worst Christmas ever. Das nächste wird besser!” 

Silvester

Kurz und knapp: Mein Silvester war merveilleuse! Ich war bei einer Freundin eingeladen und kannte (anfangs) bis auf sie niemanden und am Ende fast alle. Ich habe vorher ja doch ein wenig befürchtet, dass es langweilig wird, aber nope. Es war absolut genial…Franzosen wissen schon wie man ordentlich feiert ;) [Ach und; Feuerwerke sind absolut kein Ding an Silvester]

Ansonsten weiß ich ehrlich gesagt gar nicht was ich euch noch unbedingt erzählen muss. Ich könnte jetzt ewige Ausführungen über meine Angst vor dem französischen Vor-ABI, dass ich Ende Januar absolvieren muss machen, aber ich glaube das spare ich mir für ein andern Mal auf…

Alors; je vous aime et, bien sûr, vous me manquez et BONNE ANNÉE 2013 ♥♥♥

Der, in dem ich fuer eine Franzoesin gehalten werde

Ein Freund von mir der sonst immer relativ kritisch mit meinem Französisch ist, hat mir doch ernsthaft gesagt, dass ich einen Satz ohne Akzent rausgehauen habe :D Ihr hättet mich sehen müssen. Ich hatte so ein Grinsen auf dem Gesicht… Das war nämlich das erste Mal, dass mir jemand gesagt hat, dass ich etwas ohne Akzent gesagt habe. Zu dem Zeitpunkt habe ich gedacht, dass mein Tag gar nicht mehr besser werden kann, aber nein… In der Mittagspause war ich zusammen mit meiner Freundin in einer Gruppe, in der Leute waren die ich noch nicht kannte und das ist ja an sich nichts besonderes, man redet halt… Aber nach 15-20 Minuten haben wir dann irgendwie über Schimpfwörter geredet und dann habe ich ein paar deutsche Schimpfwörter genannt und dann meinte ernsthaft ein Typ “Du bist Austauschschülerin? Du bist keine Französin? Ich dachte du wärst Französin.” Aaaaaaaah :D Das war das so ziemlich allerbeste was irgendjemand zu mir sagen konnte. Es war soooo herrlich    Also mein Tag war auf jeden Fall mehr als gelungen! [Und das obwohl man in Frankreich den Nikolaus nicht kennt ._.]

Ein Monat in Kurzfassung

Hallöchen ihr in der Welt verstreuten (:

Nach gefühlt ewiger Zeit schaffe ich es auch mal wieder von mir hören zu lassen. Ich weiß, ich weiß…Unglaublich aber wahr :P

Fangen wir mal mit den Ferien an:

29.10.

Am Montag habe ich mich mit der wunderbaren Ellen in Rennes getroffen 

Wie ich hier ja höchstwahrscheinlich schon 50 mal geschrieben habe liebe ich Rennes wirklich! Ich bin einfach ein totaler Stadtmensch und bei manchen Städten macht es einfach “klick” und Rennes gehört definitiv dazu. Nach einer äußerst entspannten und unkomplizierten Zugfahrt hat mir Ellen ein bisschen “ihr” Rennes gezeigt. Auf jeden Fall sind wir zu dem Lycée gegangen, wo sie im Sommer ihr mündliches BAC absolviert hat. Es ist wirklich lustig, denn der Pausenhof dieses Lycée erinnert schon arg an LOL 

Ich hoffe, dass kommt auf dem Foto wenigstens ein bisschen rüber. Aber wenn man da ist, ist die Ähnlichkeit wirklich gravierend… Außerdem haben wir noch 2(?) wunderschöne Kirchen besucht und vor der einen ist das so ziemlich lustigste überhaupt passiert :D

Ellen und Ich saßen also vor der Kirche und haben gewartet, dass sie nach der “Mittagspause” (ja; so etwas existiert noch in Frankreich…Unglaublich, aber wahr) wieder geöffnet wird. Auf dem Platz war auch eine kleine Gruppe von 3 Latinos, die schon die ganze Zeit gaaanz viele Fotos gemacht haben. Nach 5 Minuten kam dann einer auf uns zu und hat uns gefragt, ob sie ein Foto mit uns machen können. Ellen und Ich mehr oder weniger perplex erstmal gefragt, ob er sich versprochen hat und nicht doch eher meinte, ob wir ein Foto von ihnen machen können. Aber nein; er hat darauf beharrt, dass sie ein Foto mit uns machen wollen. Das fanden Ellen und Ich dann zum schießen und haben hundertpro gegrinst wie sonst was. Allerdings haben wir sie danach auch noch brav aufgeklärt, dass wir eigentlich Deutsche sind… Nicht, dass die Fotos bei facebook mit der Beschreibung “Unsere neuen französischen Freunde” landet ;) 

In der Kirche war ich dann abgesehen von der Kirche auch von zwei höchstwahrscheinlich Architekturstudenten fasziniert, die die Kirche gezeichnet haben und das sah so unglaublich gut aus! Noch ein Grund Rennes zu lieben-Studentenstadt. Studenten sind einfach cool ;) Außerdem haben wir noch in einem äußerst lustigen Restaurant gegessen. Das war mehr als nur auf facebook getrimmt. Alles in facebook-blau, der Name war auch irgendwie eine Anspielung auf facebook, (mehr oder weniger) facebook-Schrift… Die Bestellungen gibt man am iPad auf und dann kommt direkt die Bedienung, die dir dann nach und nach alles bringt ohne auch nur ein Wort zu sagen oder dich eines Blickes zu würdigen. Am Ende bezahlt man am Ausgang, wo ein Mensch dann extra von seinem übergroßen Apple-Computer aufguckt, wo er eigentlich gerade mit Call Of Duty beschäftigt ist. Wenn sich das ausbreitet wird Apple noch reicher und jeder Computernerd bekommt ohne Probleme einen Job ;) Aber das Essen war trotzdem gut! 

Danach waren wir noch einmal im Parc du Thabor, haben mir eine neue Federmappe gekauft [Franzosen haben nämlich die schreckliche Angewohnheit Federmappen vollzuschreiben…] und saßen dann für bestimmt 2 oder 3h im Café und das hat mir sooo unglaublich doll gefehlt! Ich vermisse es wirklich sehr in einem gemütlichen Café zu sitzen… [Roter Horizont lässt grüßen…]

Der Tag war also mehr als wunderschön 

05. - 11. November

In der zweiten Ferienwoche bin ich mit meiner Gastfamilie in die Nähe von Bordeaux, nach Biscarrosse gefahren. Das war ebenfalls sehr schön, auch wenn es nicht allzu viel zu erzählen gibt, denn um Spaziergänge spannend klingen zu lassen bedarf es einiger Formulierungsarbeiten, die ich jetzt nicht aufbringen will :P Deswegen gibt es einfach nur Fotos…

 

Am Wochenende sind wir dann zum Vater meiner Gastmutter gefahren. Dort sind dann noch eine schweizerische Austauschschülerin mit ihrer Gastfamilie zu uns gestoßen, denn unsere Gastmütter arbeiten beide ehrenamtlich für YFU und hatten an dem Wochenende ein Seminar. Auf jeden Fall haben wir am Samstag zwei Schlössen im Loiretal besucht und auch diesmal gibt es einfach nur Photos :P

Chambord:

Chenonceau:

12. November

Nach 2 Wochen Ferien ging dann die Schule wieder los und am Mittwoch ging es ab zum Crosslauf. An dem Crosslauf nahmen alle möglichen Schulen aus meinem Département (Finistère) teil und es war echt hart. Die Strecke war nämlich nicht wie in Halle einen bequemen Kilometer, sondern gleich 3,4km lang :x Außerdem mussten wir ewig warten und es war echt kalt. Gelohnt hat es sich trotzdem, denn ich bin 8. geworden was wirklich nicht schlecht ist :D Am nächsten Tag war mein Name sogar in allen regionalen Zeitungen, weil der Cross hier wohl echt mehr oder weniger groß ist und immer die ersten zehn Plätze abgedruckt wurden (: Das einzige Problem was ich jetzt habe ist, dass ich für den nächsten Cross (von der gesamten Bretgne) qualifiziert bin und morgen also nochmal 3,4km hinter mich bringen darf :x

Ansonsten durfte ich noch eine vierstündige Französischklausur schreiben und eine Präsentation auf Französisch hinter mich bringen. Vor der Präsentation hatte ich echt Angst. Ich musste einen Beruf vorstellen… Das ganze hat 15mins gedauert und ich war alleine mit einer Jury bestehend aus einer Lehrerin und 2 Schülern. Gosh; ich wäre fast gestorben^^ Aber letztendlich war es wirklich gut und ich hoffe mein Bewertungspapier fällt auch dementsprechend aus :P

24./25. November

Am Wochenende bin ich mit meiner Gastfamilie in die Normandie gefahren. Am Samstag waren wir zuerst in Saint-Malo. Allerdings muss ich sagen, dass ich Saint Malo nicht wirklich gerne mag. Es hat zwar geregnet, was das ganze bestimmt noch verstärkt, aber es hat einfach nicht “klick” gemacht und für mich war alles grau. Ein paar Photos gibt es trotzdem:

Nachdem wir dann einige Zeit in Saint-Malo verharrten ging es ab zum Mont Saint-Michel. Das hingegen war wirklich schön und vor allem beeindruckend. Und es war wirklich amüsant wie viele Japaner da rumgelaufen sind. Eigentlich fast ausschließlich Japaner :D

Am Sonntag waren wir dann bei Omaha Beach und das war schon echt eine Sache für sich :| Allerdings bin ich jetzt gerade viel zu müde um das ordentlich schriftlich reflektieren zu können und deswegen werde ich das in den nächsten Tagen noch hinzufügen.

Bis dahin; Allerliebste Grüße ♥ 

Der Moment…

…wenn das französische Lied nicht nur schön klingt sondern auch Sinn ergibt 

Heute war ich in Pont-Aven und dachte mir es wird mal wieder Zeit für einen Blogeintrag.

Zur Zeit ist in meiner Klasse noch ein anderes deutsches Mädchen aus Frankfurt und wir haben Freitag den Versuch gestartet auszugehen, aber das ist mehr oder weniger schief gelaufen ;) Am Freitagabend sind in Quimperlé nämlich irgendwie nur alte Menschen unterwegs. Das hieß dann für uns: Nachts, bei kaltem (aber zum Glück trockenen) Wetter auf eine Bank fletzen und Musik hören. wohoo schreit man da doch glatt durch die Gegend…nicht^^ Letztendlich war es aber doch nicht superschlimm, denn gute Musik kann ja bekanntlich alles retten (:

Am Samstag habe ich meinen Schlafmangel ausgeglichen und das petit déjeuner einfach verschlafen. Ich bin hier nämlich zur Zeit wirklich unheimlich müde. Einfach nur müde. Am Donnerstag habe ich es doch glatt geschafft einfach mal nachmittags vor dem Basketballtraining zu schlafen. Hilfe, Hilfe, Hilfe würde ich sagen…

Heute morgen war ich in der Kirche und dann nachmittags waren wir in Pont-Aven, einem wirklich schönen kleinen Ort, von dem sogar schon Paul Gauguin inspiriert wurde. Das sieht man ehrlich gesagt auch, denn überall waren kleine Brücken, Blumen, Boote, Cafés, Biscuiteries, Chocolatiers, Galerien, undundund. Hach; wie gerne wäre ich noch länger geblieben und hätte mich in eines der süßen Cafés gesetzt und einen Kaffee getrunken und einen Macaron gegessen. Das hätte dann vielleicht sogar ein bisschen was von Roter-Horizont-Atmosphäre gehabt…

Also man könnte mein Wochenende jetzt natürlich als langweilig bezeichnen, aber ich bevorzuge lieber “ruhig”. Und das braucht man halt auch manchmal :P

Nächste Woche ist die letzte Woche vor den Ferien :D Ich freue mich unheimlich auf die Ferien, denn das bedeutet 2 Wochen entspannen und keine Schule haben, allerdings habe ich auch ein bisschen Angst, dass einfach nichts zu tun ist und es zum Sterben langweilig wird. On verra würde ich sagen. Ich werde es euch erzählen. Versprochen ;)

Bis dahin: Au revoir.

Anonym asked: Salut,Du scheinst die beste Zeit Deines Lebens zu haben. Es macht Spaß Deine Einträge zu lesen und sich an die eigene Zeit im Ausland zu erinnern. Lars ist gerade auf Kursfahrt in Barcelona und Leon ist auf Abschlußfahrt in Berlin.Ich schreibe noch zwei wichtige Klausuren- Deutsch über die Popliteratur ( Christian Kracht) und in Bio über Nervenzellen( Aktionspotential und Nervengifte). und dann habe ich Herstferien und sehe Deine Familie in Glandorf. Schöne Grüße ausOsnabrück Alexa Osnabrüc

Salut.

Die beste Zeit meines Lebens klingt dann vielleicht doch ein bisschen sehr naiv, aber mehr als gut ist es hier schon. Man lernt die Sachen, die man nicht in der Schule lernen kann eben im Schnelldurchlauf ;)

Ich drücke beide Daumen für die Klausuren! Christian Kracht ♥ Das möchte ich in der Schule auch mal lesen… Ich muss mich mit Flaubert begnügen. Gosh; Christian Kracht möchte ich wirklich gerne in der Schule lesen, obwohl es bestimmt auch ganz schön nervig sein kann “Faserland” in Schulmanier auseinanderzupflücken… Lest ihr denn nur Christian Kracht oder auch Stuckrad-Barre? [Popliteratur à la “Soloalbum” ist schon was schönes, nicht wahr, Papa?] Ich mache in Bio/Physik gerade das Auge und das ist wirklich herzlich uninteressant.

Hach; du hast ein Glück, dass Du meine Familie sehen darfst… Ich muss noch bis Juli warten :P 

Viele Grüße nach Osnabrück aus der (heute mal nicht regnerischen!) Bretagne  

(Ach ja; wie immer. Die fehlenden Buchstaben wurden von Alexa logischerweise nicht vergessen, sondern werden von der blöden Schriftart einfach nicht angezeigt -.-)

Anonym asked: Hey : )wie ich sehe warst du in Rennes? Wohnst du dort? Ich habe nämlich auch einen Austausch ( aber nur für 2 Monate) dorthin gemacht :) ! ich bin aufs Lycee in Rennes gegangen : ) das internat dort

Rennes ist wunderschön, aber wohnen tue ich da nicht. Ich brauche ca. 1,5h bis Rennes (: